Sri Lanka – on the road

Reisen durch Sri Lanka bedeutet vor allem auch eines: Zug fahren. Natürlich verkehren auf allen Strecken auch Busse – und sind sogar schneller. Eine bessere Art der Fortbewegung als Zug fahren gibt’s im Land der 1001 Lächeln trotzdem nicht. Da die Türen immer offen sind und die Züge wirklich sehr relaxed durch die Landschaft tuckern, kann man sogar gefahrenlos trainsurfen.

Mit Kid Kopphausen in den Ohren ist Zug fahren vom Fliegen kaum mehr zu unterscheiden:

Eine ebenfalls sehr spassige, wenn auch zumindest bei rauher See recht viel weniger komfortable Art, von A nach B zu kommen, ist das Fischerboot. Die spritzende Gischt und die kurzen Momente des freien Falls beim über die Wellen springen sind einfach genial.

Weniger lustig fand die Angelegenheit mein chinesischer Freund, der mit auf dem Boot war. Nach zwei Stunden hat er den Fischern zum ersten Mal Geld angeboten, um ihn sofort in den Hafen zurückzubringen. Das Angebot hat er im Viertelstundentakt auf eine durchaus stattliche Summe erhöht. Blöd nur, dass die Fischer das drei Kilometer lange Netz bereits ausgeworfen hatten, unser Boot daran befestigt war und er so weitere fünf Stunden in seiner vorübergebeugten Position verharren musste.

Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus kunterbunt Sri Lanka: